
Umweltfreundliche Alternative zu Haischutznetzen
Die SharkSafe Barrier™ aus Südafrika hält Haie von Badebereichen fern, ohne sie zu verletzen – für ein sicheres Miteinander von Mensch und Hai.

Vor Nosy Be werden zehn Menschen aus lokalen Gemeinden zu Ambassadors für den Meeresschutz. Sie untersuchen, welchen Einfluss der wachsende Tourismus auf Walhaie und andere Meerestiere hat – und schaffen damit Wissen, aus dem konkrete Schutzmaßnahmen entstehen können.
Die Gewässer rund um Nosy Be gehören zu den bedeutenden Lebensräumen für Walhaie im westlichen Indischen Ozean. Seit 2015 wurden hier bereits 546 Tiere durch Foto-Identifikation erfasst.
Doch die Zahl der beobachteten Walhaie geht zurück: 2025 konnten trotz intensiver Suche nur noch 39 unterschiedliche Tiere identifiziert werden. Gleichzeitig wächst der Tourismus in der Region – und damit der Druck auf die Tiere. Welche Rolle dieser dabei spielt, ist bislang nicht ausreichend erforscht.

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Gemeinsam mit dem Madagascar Whaleshark Project unterstützen wir 2026 die Ausbildung von zehn Menschen aus den Gemeinden rund um Nosy Be zu Community Ambassadors.
Von September bis Dezember begleiten sie touristische Anbieter aufs Meer und dokumentieren systematisch die Begegnungen zwischen Menschen, Booten und Meerestieren: Wo halten sich Walhaie auf? Wie viele Boote sind unterwegs? Werden Mindestabstände eingehalten? Wie reagieren die Tiere auf Schwimmer und Boote? Gibt es Störungen oder sogar Verletzungen?
So entsteht erstmals eine systematische Datengrundlage über den tatsächlichen Einfluss des Tourismus.

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Vor Madagaskar entsteht mit Tandavandriva ein rund 329.700 Hektar großer mariner Korridor, der zwei bestehende Meeresschutzgebiete verbindet. Er ist ein wichtiger Lebensraum für Walhaie, Rochen, Meeresschildkröten und Meeressäuger. Es steht inzwischen vorläufig unter Schutz und wurde außerdem als Key Biodiversity Area (KBA) anerkannt.

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Damit Schutz nicht nur auf dem Papier existiert, braucht es Wissen darüber, was die Tiere tatsächlich gefährdet. Die Ergebnisse des Projekts sollen deshalb direkt in die Entwicklung des Managementplans für das neue Schutzgebiet einfließen – etwa in Mindestabstände, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Tourismuskontrollen oder die Lizenzierung touristischer Anbieter.

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Am Ende des Projekts sollen nicht nur Zahlen und Karten stehen. Es soll ein besseres Verständnis dafür entstehen,
Das Projekt soll damit die Grundlage schaffen für:

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Für die konkrete Projektphase stellt SHARKVOICE für den Anfang 10.000 Euro zur Verfügung. Damit werden unter anderem Ausbildung und Einsatz der Ambassadors, Ausrüstung und Datenerhebung sowie GIS-Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse finanziert.

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Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 20.000 Euro. Um das Projekt zu stemmen, benötigen wir dazu noch deine Hilfe.
Mit deiner Unterstützung können wir gemeinsam mit dem Madagascar Whaleshark Project dazu beitragen,
Denn: Was wir verstehen, können wir schützen. Und was wir gemeinsam schützen, kann auch morgen noch existieren.
Unterstütze uns mit deiner Spende dabei, Bildungsarbeit, Forschung und Schutzprojekte erfolgreich durchführen zu können.

Dann wende dich an Juliane von SHARKVOICE:
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